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Jahreswechsel 2021/2022 Sextener Dolomiten

Endlich wieder in den Dolomiten,
zwar gab es organisatorische Corona-Eigenheiten, die aber einfach umzusetzen waren.
Interesant: Von der Panikmache in Deutschland war in den anderen Ländern nichts zu merken. Alles war fast wie immer.


Nach der Ankunft am Zielort absolvierten wir am Folgetag eine Eingehtour ohne Gepäck auf der halben Strecke.
Bereits in der Vorbereitung packten wir die wasserdichten Transporttonnen.
So war das packen der Pulkas etwas zügiger und der Start war nicht so schwerfällig. Auch kochten wir bereits am Abend davor ausreichen Tee, der auch in den guten Flaschen am Morgen noch heiß war.

Wie schon vor zwei Jahren schafften wir den Aufstieg im teilweise schweren Schnee mit den Pulkas in 3 1/2 Stunden.
In jungen Jahren ging alles schneller.


Das Lager ist nach 2 Stunden graben fertig.
Es war Zeit für Glühwein und die übliche Silvester-Linsensuppe.
Die Temperaturen lagen in der Nacht um -5° C und tagsüber im Plusbereich bei Sonne ohne Ende.

Wie in jeder Küche wird Wasser zum Kochen benötigt. Das Schmelzen ist aber schnell erledigt.
Gelegentlich kommt bei uns auch Fertignahrung auf den Tisch. Nach vielen Tests nehmen wir keine Produkte von hiesigen Anbietern, da diese einfach keine gute Qualität, vor allem im Geschmack, bieten.

In Skandinavien und Übersee kann man Besseres ordern.
Wenn wir schon derartiges Essen zu uns nehmen, dann ist es immer weit über die angegebene Haltbarkeit hinaus.
Diesmal waren wir aber erschrocken, dass wir doch Tüten verwendeten, die bis 2049 haltbar sind.
Da wir nun nicht wussten, ob wir wegen Corona bis dahin nochmals in die Dolomiten kommen, war uns es dann egal.
In der Silvesternacht haben wir uns mit der Uhrzeit geirrt und läuteten das neue Jahr 9 Minuten zu früh ein.
Wir interpretierten es dann als Jahresabschied.

Nach 2 Nächten, bei denen ich sehr schwitzte, packten wir wieder unseren Kram ein und gingen langsam in das Tal.

Im linken Bild ist eine Aufnahme der Webcam der Rif. Antorno zu sehen. Links unten sind wir mit den Pulkas zu sehen.
Wir sind wieder zurück.
Insgesamt war es für uns wieder ein sehr schönes und trotz körperlicher Anstrengung freudiges Erlebnis.
Wir hatten alles, was für uns zum Jahreswechsel dazugehört:
- Sonne
- Schnee
- Berge
- Feuerwerk im Tal
- Weihnachtsmarkt
Ja, Weihnachtsmarkt.
In Südtirol waren die Weinachtsmärkte geöffnet und die meisten sind bis 'Heilige Drei Könige' offen.

In Bruneck im Bistro beim EuroSpin in wunderbarer Atmosphäre. Hier kommen ältere Herren zusammen und trinken gemeinsam ein Gläschen Wein und unterhalten sich.

Die Lebensart der Südtiroler ist besonders und die Deutschen könnten sich dabei viel absehen.

Diese Frühstücksplatte (mit Wein und Cappuccino) hat zusammen komplett 15 EUR gekostet, für 2 Personen.



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